Goldberg365_167_31.Aug.2016

Ich stelle mich in an die Spitze einer dreieckigen Fläche von hohem Gras, welche durch Fussgängerpfade an ihren Seiten begrenzt wird. Die Grundlinie wird durch den Container gebildet, der mit Pfählen an der Seite bestückt ist, an denen sich Kletterpflanzen hochranken. Zuvor habe ich Äste gesucht und gebrochen, verwende sie als improvisiertes „Stativ“ fürs i-Phone.

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Goldberg365_164_28.Aug.2016

Auf dem Weg zum Praterstadion entdecke ich plötzlich diese Kreuzung mit vier Tafeln auf einer Verkehrsinsel, welche endlos den Weg im Kreis weisen. Ich halte an, lege den Marker auf, der nun wie die Schleife der AIDS Hilfe aussieht. Letztes Sonnenlicht des Tages wirft dünn meinen Schatten auf die Innenseite einer Tafel, die mit kryptischen Tags beschriftet ist. Im Zentrum, verbogene Schrauben.

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Goldberg365_162_26.Aug.2016

Le „chemin du repos“ „Weg der Ruhe“, an dem ich für ein paar Tage wohne entpuppt sich als Zubringerstrasse zum Friedhof. Vor wenigen Stunden habe ich die Nachricht vom Tod eines Künstlerkollegen, mit dem ich im Team an der Kunst Uni zusammenarbeitete bekommen. Mich macht das sehr betroffen und löst eine tiefe Traurigkeit aus.

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Goldberg365_161_25.Aug.2016

 Gegenüber einer Bushaltestelle, direkt vor einem Bildhaueratelier sind Steine, alte und unbehauene angrenzend an den Gehsteig geschlichtet. Sie ziehen mich an und ich breite meinen Marker entlang der gestapelten Haufen aus. Ich suche ihre Nähe,  berühre sie, erst nur mit der Oberfläche der rechten Hand, mit den Fingern, mit der ganzen Hand schliesslich.

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